Abschlussveranstaltung "Kompetenzen entwickeln im Arbeitsprozess"

von Oliver Lauxen

Am 27. September 2017 fand auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main die Abschlussveranstaltung zum Projekt AKiP mit dem Titel „Kompetenzen entwickeln im Arbeitsprozess“ statt. Akteuren aus Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen sowie aus dem Bereich der Fort- und Weiterbildung wurden der konzeptionelle Rahmen des Projekts sowie zentrale Ergebnisse vorgestellt (siehe Präsentationen unten).

Mit den Interventionen im Projekt (Anwendung des AKiP-Reflexionsinstruments zu mehreren Zeitpunkten und Anwendung reflexions-stimulierender Lernformate) konnte Kompetenzentwicklung in den drei beteiligten Praxiseinrichtungen stimuliert werden. Die Wahrnehmung von Anforderungen und Ressourcen wurde differenzierter, und neue Handlungsmöglichkeiten wurden erkannt. Sowohl bei Führungskräften als auch bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten sich positive Effekte, die jedoch interindividuell stark differieren. 

Wie die Vertreterinnen und Vertreter der Praxiseinrichtungen in der Veranstaltung verdeutlicht haben, ist es lohnenswert, kontinuierliche Reflexion im Arbeitsprozess einzuüben und Schritt für Schritt in der Organisationskultur zu verankern. Dies erfordert Führungskräfte, die im Sinne eines tranformationalen Führungsstils in der Lage sind, mit Diskrepanzerfahrungen umzugehen, Unsicherheiten auszuhalten und Routinen zu durchbrechen.

Die Projektergebnisse werden derzeit zur Veröffentlichung in Buchform aufbereitet. Die Veröffentlichung ist Anfang 2018 vorgesehen (Verlag: Mabuse).

Neue Veröffentlichung

von Oliver Lauxen

Pünktlich zur Abschlusstagung des Förderschwerpunkts "Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel" ist der Sammelband "Kompetenzmanagement in kleinen und mittelständischen Unternehmen - Eine Frage der Betriebskultur?" im Springer-Verlag erschienen. Aus dem AKiP-Projekt wurde der Artikel "Gestaltungskompetenz in Innovationsprozessen in der Pflege" beigesteuert. Dieser kann auch als e-Book downgeloaded werden unter:

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-54830-1_6

Artikel "Gestaltungsfreiräume erkennen"

von Oliver Lauxen

Im Magazin der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz ist ein Beitrag zum AKiP-Projekt erschienen: http://issuu.com/lebenlang/docs/rlp_pflegekammer_03/70?e=15562193/51833750

AKiP-Abschlussveranstaltung am 27. September 2017

von Oliver Lauxen

Am 27. September 2017 findet zwischen 13.00 und 17.00 Uhr die Abschlussveranstaltung zum AKiP-Projekt statt. Veranstaltungsort ist der Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Weitere Informationen können Sie dem Flyer zur Veranstaltung entnehmen.

SAVE THE DATE: AKiP-Abschlussveranstaltung

von Oliver Lauxen

Am 27. September 2017 wird zwischen 13.00 und 17.00 Uhr die Abschlussveranstaltung zum AKiP-Projekt stattfinden. Veranstaltungsort ist der Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Round Table-Gespräche „Stärken pflegen“ der Praxispartner am 21. März 2017

von Oliver Lauxen

Unter dem Motto „Stärken pflegen – aus der Praxis für die Praxis“ haben die drei Praxispartner des AKiP-Verbundprojektes ca. 30 Vertreter aus Wissenschaft und Praxis an ihren Tischen begrüßt. Ziel der Veranstaltung war es, die bisherige Arbeit in den einzelnen sektorspezifischen Einrichtungen mit anderen Vertretern aus der Praxis zu diskutieren und über einen gemeinsamen Austausch die Praxistauglichkeit der einzelnen Ansätze und Modelle zu eruieren.

Die Veranstaltung fand in den Räumen des Altenzentrums an der Rosenhöhe in Darmstadt statt und wurde mit einem gemeinsamen Teil eröffnet. In ihm wurde das Projekt vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert (s. anliegende Präsentation). Beendet wurde der gemeinsame Teil durch die Darstellung einer gemeinsamen Projekterfahrung. Dies leitete eine Diskussion zur Frage „Was muss gegeben sein, dass Führungs- und Pflegekräfte Settings aufsuchen, um Probleme zu lösen und Kompetenzen zu entwickeln und einzubringen?“ ein, welche an den einzelnen sektorspezifischen Tischen später aufgegriffen wurde.

Im Anschluss an die Mittagspause fanden die sektorspezifischen Round Table-Gespräche statt. Hier diskutierten die jeweiligen Sektoren unter obigem Fokus über die im Rahmen des Projektes angewandten Formate und die Gestaltung von Settings.

Im gemeinsamen Abschluss wurde deutlich, dass AKiP sowohl sektorspezifische, als auch sektorübergreifende Problemstellungen aufgreift, sowie geeignete Ansätze und Modelle für die jeweilige Praxis entwickelt.

AKiP-Expertenworkshop am 14. Februar 2017

von Oliver Lauxen

Am 14. Februar 2017 findet an der Privaten Universität Witten/Herdecke ein Expertenworkshop zum Thema "Verknüpfung von Kompetenz- und Organisationsentwicklung in organisationalen Innovationsprozessen" statt. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Laura Schwarz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für "Multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen", unter laura.schwarz@uni-wh.de.

Transferveranstaltung “Kompetenzen entwickeln in dynamischen Arbeitswelten”

von Oliver Lauxen

Etwa 100 Personen aus unterschiedlichen Branchen und Arbeitsfeldern nahmen am 06. Oktober 2016 an der Transferveranstaltung „Kompetenzen entwickeln in dynamischen Arbeitswelten – Trends, Herausforderungen und Transfer branchenspezifischer Lösungen” auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main teil. Die Veranstaltung hat der AKiP-Verbund gemeinsam mit vier weiteren vom BMBF geförderten Forschungsverbünden organisiert und inhaltlich gestaltet. Die Forschungsprojekte sind in unterschiedlichen Branchen angesiedelt (Pflege, Sozialwirtschaft, Handwerk, Landwirtschaft, web-basierte Dienstleistungen). Ziel der Tagung war der branchenübergreifende Austausch.

Die Tagung wurde eröffnet von Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Direktorin des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK). Für die beiden Mitveranstalter begrüßten Günter Woltering (Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes) und Bernd Ehinger (Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main) die Teilnehmenden. Anschließend folgte ein Grußwort von Claudia Wesner, Leitung der Stabstelle Fachkräftesicherung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration; das Ministerium hatte die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. Einig waren sich die RednerInnen, dass der Fokus auf Kompetenzen dabei helfen kann, Potentiale von Beschäftigten zu entwickeln.

Prof. Dr. Simone Kauffeld von der TU Braunschweig präzisierte in Ihrem Einführungsvortrag, wie sich Kompetenzen von (formalen) Qualifikationen unterscheiden und wie sich Kompetenzentwicklung von klassischer Fort- und Weiterbildung abgrenzen lässt (siehe Folien).

Anschließend kamen VertreterInnen aus Praxis und Wissenschaft aus den fünf Forschungsprojekten zu Wort und benannten Herausforderungen, die sich in ihrer jeweiligen Branche stellen, warum Kompetenzentwicklung notwendig ist und wie Kompetenzentwicklung im jeweiligen Projekt angegangen wird. Für die Pflegebranche beschrieb Anne Fischer, Pflegedienstleitung in den Hochtaunus-Kliniken, die zunehmende Ökonomisierung im Gesundheitswesen und den Mangel an Fachkräften. Die Anforderungen an Leitungskräfte, aber auch an die MitarbeiterInnen, sind gestiegen und erfordern innovative Methoden zur Kompetenzentwicklung. Oliver Lauxen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK), skizzierte, welcher Lösungsansatz im AKiP-Projekt verfolgt wird, nämlich die Förderung von Gestaltungskompetenzen über angeleitete Reflexion.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Aktivierung und Entwicklung von Gestaltungskompetenzen nicht nur in der Pflegebranche bedeutsam ist, sondern auch in anderen Branchen. Dies gilt ebenso für die Themen der vier anderen Forschungsprojekte. Entsprechend hatten die Teilnehmenden am Nachmittag Gelegenheit, an einen von fünf vertiefenden Workshops teilzunehmen. Aus dem AKiP-Projekt gestalteten Jennyfer Adami-Burke (Altenzentrum an der Rosenhöhe), Kerstin Hagmann (Hochtaunus-Kliniken), Andreas Schmidt (Häusliche Kranken- und Seniorenpflege Thomas Rehbein) und Oliver Lauxen den Workshop „Kompetenzen für die Gestaltung von innerbetrieblichen Veränderungsprozessen durch Reflexion entwickeln“. Sie gaben einen Einblick in das AKiP-Konzept und die konkreten Aktivitäten in den Praxiseinrichtungen. Diskutiert wurde vor allem zu den Fragen, welche Formen von Reflexion (angeleitete Reflexion, Selbstreflexion, Peer-to-peer-Reflexion) dauerhaft implementierbar sind und wie Führungskräfte auch über den Projektkontext hinaus zur Reflexion motiviert werden können.

Als Fokusgruppe „Betriebskultur und Kompetenznutzung“ tauschen sich die fünf Forschungsprojekte regelmäßig aus. Neben der Durchführung der Transferveranstaltung arbeiten sie derzeit an einem Buchband mit Betriebsfallstudien, der Ende des Jahres 2017 erscheinen wird. Zudem haben sie ein Positionspapier erarbeitet, das zum Download zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zur Fokusgruppe und zu den einzelnen Projekten finden Sie unter: http://147.172.96.40/content/fokusgruppe-2-betriebskultur-und-kompetenznutzung

Veranstaltungsankündigung

von Oliver Lauxen

Transferveranstaltung “Kompetenzen entwickeln in dynamischen Arbeitswelten”

Am 06. Oktober 2016 findet an der Goethe-Universität in Frankfurt die Transferveranstaltung “Kompetenzen entwickeln in dynamischen Arbeitswelten” statt. Die Veranstaltung wird vom AKiP-Projekt zusammen mit weiteren vom BMBF geförderten Projekten ausgerichtet. Ziel ist es, einen branchenübergreifenden Austausch zum Thema "Betriebliches Kompetenzmanagement" zu ermöglichen.

Die Transferveranstaltung steht unter Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Mitveranstalter sind die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und der Paritätische Wohlfahrtsverband Hessen.

Expertenworkshop "Betriebliche Kompetenzentwicklung: Neue personalpolitische Strategien zur Fachkräftesicherung in der Pflege in der Diskussion"

von Oliver Lauxen

Am 13. Juni 2016 fand zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr ein AKiP-Expertenworkshop auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Der Workshop mit dem Titel "Betriebliche Kompetenzentwicklung: Neue personalpolitische Strategien zur Fachkräftesicherung in der Pflege in der Diskussion" wurde von Prof. Dr. Manfred Schubert- Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität, eröffnet. Er stellte insbesondere die gesellschaftliche Relevanz von umsetzungsorientierten Forschungsprojekten wie dem AKiP-Projekt heraus. Doris Weddig, die das Projekt im Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreut, betonte in ihrer Begrüßung die Notwendigkeit, neue Konzepte für Kompetenzentwicklung und Arbeitsgestaltung zu entwickeln und zu erproben. Nur dann seien die Herausforderungen der demografischen Entwicklung zu bewältigen. Das AKiP-Projekt leiste einen Beitrag im Pflegebereich und decke viele Facetten ab, bspw. dadurch, dass Einrichtungen aller wichtigen Pflegesektoren einbezogen sind.

Prof. Dr. Ulrike Höhmann, Private Universität Witten/Herdecke, stellte in Ihrem Vortrag konzeptionelle Überlegungen des AKiP-Projekts vor (siehe Folien). Die Kompetenzentwicklung erfolgt in diesem Konzept innerhalb des Arbeitsprozesses durch die Schaffung von Anreizen und begünstigenden Rahmenbedingungen der Arbeitsorganisation. Ziel ist die Förderung von Gestaltungskompetenzen, um Diskrepanzerfahrungen zu reduzieren. Hierzu wird mit dem Konzept „reflective practice“ gearbeitet.

Die drei AKiP-Praxispartner berichteten, wie die konkrete Umsetzung in den Einrichtungen erfolgt. In den Hochtaunus-Kliniken wird das Pflegeorganisationssystem Primäre Pflege eingeführt. Im Altenzentrum an der Rosenhöhe wird die Pflegedokumentation auf ein neues EDV-System umgestellt. In der Häuslichen Kranken- und Seniorenpflege Thomas Rehbein wird das Instrument der Pflegevisite so angepasst, dass dadurch ein Beitrag zur Entwicklung von Beziehungskompetenz im Umgang mit pflegenden Angehörigen geleistet wird. In allen drei Einrichtungen werden die Führungskräfte bei der Gestaltung des Innovationsprozesses mittels eines innovativen Reflexionsinstruments und verschiedener Lernformate unterstützt.

Drei Wissenschaftlerinnen waren eingeladen, die konzeptionellen Überlegungen des AKiP-Verbundes zu kommentieren. Prof. Dr. Hildegard Theobald (Universität Verchta) zeigte auf, wie in der ambulanten Pflege in Schweden mit dem Konzept der reflective practice gearbeitet wird (siehe Folien). Dort sind strukturierte reflektierende Gespräche in Pflegeteams implementiert.

Dr. Ellen Kuhlmann (IWAK/Karolinska-Institut, Stockholm) machte sich für einen Mehrebenen-Ansatz stark, in dem die AKiP-Ergebnisse, die auf der Mitarbeiter-Ebene angesiedelt sind, auch auf die Organisations- und die System-Ebene wirken können (siehe Folien). Nicht nur die MitarbeiterInnen müssen lernen und Kompetenzen entwickeln, sondern auch die beiden anderen Ebenen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Rahmenbedingungen für Pflegehandeln nicht verändern und Pflegekräfte weiter Diskrepanzerfahrungen machen.

Prof. Dr. Nina Weimann-Sandig (Evangelische Hochschule Dresden) verknüpfte den Kompetenzentwicklungs-Diskurs mit dem Professionalisierungsdiskurs (siehe Folien). Sie plädierte dafür, Professionalisierung in den Dienstleistungsberufen neu zu denken und zwar von den Kompetenzen her. Ziel müsse eine Neugewichtung von Kompetenzprofilen gegenüber derzeit gängigen Formalkriterien sein, auch wenn dies zu Konflikten innerhalb der Einrichtungen führt.

Im Anschluss an die Impulse der drei Expertinnen hatten die knapp 40 Teilnehmenden Raum für Nachfragen und Diskussionen.  

AKiP auf dem Deutschen Pflegetag 2016

von Oliver Lauxen

Zwischen dem 10. und 12. März fand der dritte Deutsche Pflegetag in Berlin mit mehr als 6.000 Besuchern statt. Prof. Dr. Ulrike Höhmann (Private Universität Witten/Herdecke) hat in ihrem Vortrag "Kompetenzanforderungen an das Pflegemanagement in Innovationsprozessen" Grundzüge des AKiP-Konzepts vorgestellt.

Ausgangspunkt ihrer Ausführungen war der Innovationsdruck, der ständig von außen an Pflege- und Gesundheitseinrichtungen herangetragen wird. Führungskräfte benötigen besondere Kompetenzen, um diese Außenanforderungen in einrichtungsinterne Strategien zu übersetzen und Passungen zu einrichtungsinternen Zielen und Möglichkeiten herzustellen. Entlang der zentralen Phasen von Innovationsprozessen zeigte Frau Höhmann oft vergessene Handlungsspielräume auf und skizzierte notwendige Gestaltungskompetenzen von Führungskräften und Mitarbeitern.

AKiP auf dem 62. GfA-Frühjahrskongress

von Oliver Lauxen

Am 04. März 2016 hat Oliver Lauxen (IWAK) Zwischenergebnisse aus dem AKiP-Projekt im Rahmen eines Workshops auf dem 62. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft präsentiert. Der Workshop wurde gestaltet von den Verbundprojekten der Fokusgruppe "Betriebskultur und Kompetenznutzung". Am Beispiel der Einführung von EDV-Dokumentationssystemen beschrieb Herr Lauxen Gestaltungsmöglichkeiten für Führungskräfte in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Grundlage waren Interviews mit Führungskräften, die von Kerstin Hagmann und Jennyfer Adami-Burke in den Hochtaunus-Kliniken und im Altenzentrum an der Rosenhöhe geführt wurden.

Veranstaltung "Veränderungsprozesse in der Pflege gestalten" am 04. November 2015

von Oliver Lauxen

Am 04. November 2015 fand auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main die Veranstaltung „Veränderungsprozesse in der Pflege gestalten“ statt. Zunächst zeigte Oliver Lauxen (IWAK) in seinem Vortrag anhand von Daten aus dem Hessischen Pflegemonitor, dass der Fachkräftemangel in der Pflege im Bundesland Hessen größer ist als in den Jahren zuvor. Vor diesem Hintergrund Veränderungsprozesse zu gestalten, stellt eine große Herausforderung für Führungskräfte in Krankenhäusern und in Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe dar. Jennyfer Adami-Burke (Altenzentrum an der Rosenhöhe), Kerstin Hagmann (Hochtaunus-Kliniken) und Laura Schwarz (Private Universität Witten/Herdecke) beschrieben anhand von Zwischenergebnissen aus dem AKiP-Projekt, wie Veränderungsprozesse so gestaltet werden können, dass sie gut gelingen. Hierfür griffen sie auf Literatur und auf die Ergebnisse von 20 Interviews mit Führungskräften aus den drei Praxiseinrichtungen zurück. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden Gelingensfaktoren in Arbeitsgruppen.

Deutlich wurde, dass das Gelingen von Veränderungsprozessen davon abhängt, inwieweit es gelingt, zum einen die Neuerung passfähig für die eigene Einrichtung zu machen und zum anderen die Gegebenheiten in der Einrichtung so umzugestalten, dass die Neuerung positiv wirken kann. Beispielsweise muss ein neues EDV-Dokumentationssystem zuerst an die Bedarfe der Einrichtung angepasst werden, bevor es eingeführt wird. Technische Ausstattung muss vorhanden sein, um zu verhindern, dass die Pflegekräfte am Schichtende vor zu wenigen PCs Schlange stehen. Betriebliche Abläufe müssen ggf. angepasst werden, um Doppeltdokumentationen zu verhindern. Es bedarf der Entwicklung und Aktivierung von Kompetenzen, damit Führungskräfte Passungsprobleme erkennen und lösen können. Im AKiP-Projekt wird an konkreten Konzepten dafür weitergearbeitet.

Veranstaltungshinweis "Veränderungsprozesse in der Pflege gestalten"

von Oliver Lauxen

Am 04. November 2015 werden auf der Veranstaltung "Veränderungsprozesse in der Pflege gestalten" unter anderem Zwischenergebnisse aus dem Projekt AKiP präsentiert. Diskutiert wird die Frage, wie Veränderungsprozesse in der Pflege vorausschauend geplant und gestaltet werden können.

Die Veranstaltung findet zwischen 12.45 Uhr und 17.00 Uhr auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt a.M. statt. Für nähere Informationen siehe den Einladungsflyer.

AKiP im Arbeitskreis "Pflegedienstleitungen" des Klinikverbundes Hessen

von Oliver Lauxen

Am 15.09.2015 hat sich der Arbeitskreis „Pflegedienstleitungen“ des Klinikverbundes Hessen e.V. im Klinikum Bad Hersfeld getroffen. In diesem Rahmen stellte Kerstin Hagmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Hochtaunus-Kliniken gGmbH, Eckpunkte des Projekts AKiP vor. Anschließend fand ein reger Austausch mit konstruktiven Rückmeldungen zum Projekt seitens der Mitglieder des Arbeitskreises statt.

AKiP auf der NEVAP-Jahrestagung

von Oliver Lauxen

Am 07. Juli 2015 fand die Jahrestagung des Niedersächsischen Evangelischen Verbandes für Altenhilfe und Pflege e.V. (NEVAP) in Hannover statt. Im Rahmen eines Vortrags und eines anschließenden Workshops berichteten Laura Schwarz (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt an der Universität Witten/ Herdecke) und Jennyfer Adami-Burke (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Altenzentrum an der Rosenhöhe in Darmstadt) hier über erste Ergebnisse der Konzeptentwicklung im Projekt AkiP. Sie stießen damit auf reges Interesse bei den Tagungsteilnehmern. Diese berichteten über Erfahrungen aus den eigenen Einrichtungen und diskutierten potentielle positive und negative Einflussfaktoren auf das Projektvorhaben. Auch in den Pausen fand ein reger Gedankenaustausch statt. Die ersten Projektergebnisse werden mit Spannung erwartet.

AKiP auf der JOBMEDI in Frankfurt

von Oliver Lauxen

Am 19. und 20. Juni fand in Frankfurt am Main erstmals die Berufsinformationsmesse JOBMEDI statt. Eingeladen waren Fachkräfte, Aus- und Weiterbildungsinteressierte, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, die sich über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen informieren wollten. Mehr als 50 Aussteller präsentierten sich den Besucherinnen und Besuchern, darunter die Verbundpartner des AKiP-Projekts, die mit einer Projektpräsentation auch zum Rahmenprogramm der Messe im Kongresszentrum „Kap Europa“ der Messe Frankfurt beitrugen.

Diskrepanzerfahrungen in der Pflege

von Oliver Lauxen

Welche Diskrepanzerfahrung erleben Pflegekräfte im Arbeitsalltag? Wo geraten eigene Ansprüche, Vorstellungen und Werthaltungen in Konflikt mit Außenanforderungen?

Dieser Frage sind die Projektmitarbeiterinnen in den Hochtaunus-Kliniken, im Altenzentrum an der Rosenhöhe und im Pflegedienst Häusliche Kranken- und Seniorenpflege Thomas Rehbein nachgegangen. Mit Führungskräften, Pflegekräften und Auszubildenden wurden Kurzinterviews geführt, die einen Einblick in das Erleben der Beschäftigten geben.

Erste Eindrücke liefert ein 10-minütiger Kurzfilm mit Sequenzen aus den Interviews:

https://drive.google.com/file/d/0B5VagV2Z_gdBTXhIaXd0WTNWblU/view?usp=sharing

 

 

AKiP in der Hessenschau des Hessischen Rundfunks

von Oliver Lauxen

In der "Hessenschau kompakt" vom 09. April 2015 wurde ein Kurzbericht zum Projekt AKiP gesendet. Im Mittelpunkt stand die ambulante Pflege und die hohen Dokumentationsanforderungen und Vorgaben des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK).

Link zur Hessenschau:

http://www.hr-online.de/website/suche/home/mediaplayer.jsp?mkey=55054769&type=v&xtmc=kompakt&xtcr=4

(in der HR-Mediathek nur bis zum 16. April 2015 verfügbar)

 

Auftaktveranstaltung mit 120 Teilnehmern

von Oliver Lauxen

Am 16. März 2015 fand zwischen 11 Uhr und 15 Uhr die Auftaktveranstaltung zum Projekt AKiP auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Etwa 120 Personen, vor allem Führungskräfte aus Krankenhäusern, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, wurde das Forschungsprojekt vorgestellt. In Arbeitsgruppen haben die Teilnehmenden dann diskutiert, welche Diskrepanzen Pflegekräfte in ihrer täglichen Arbeit erleben, d.h. wo Anforderungen von außen in Konflikt mit dem Berufsverständnis der Pflegenden geraten. Solche Diskrepanzerfahrungen bilden den Ausgangspunkt im Projekt.

 

 

Darmstädter Echo, 19.03.2015

Frankfurter Neue Presse, 19.03.2015

 

Auftaktveranstaltung am 16. März 2015

von Oliver Lauxen

Am 16. März 2015 findet zwischen 11 Uhr und 15 Uhr die Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt statt. Veranstaltungsort ist der Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Link zum Einladungsflyer

Anfahrt